Unendliche Weiten - ab sofort kann der Weltraumkartendienst Google Sky über eine eigene Webseite ohne weitere Software gestartet werden. Zu verdanken hat der Internetriese das einem Praktikanten.
Ansicht des Krebsnebels auf Google Sky
Was wären große Unternehmen ohne ihre Praktikanten. Jetzt hat auch der Internetriese Google von den billigen Arbeitskräften profitiert. Drei Monate durfte Diego Gavinowich beim Softwareriesen verbringen. Und offensichtlich hatte er anderes zu tun, als für Larry Page und Sergey Brin Kaffee zu kochen. Mit der Unterstützung einiger Programmierer entwickelte Gawinowich in dieser Zeit eine Browserversion der Astronomiesoftware Google Sky. Bis dahin war Sky nur über die Software Google Earth nutzbar.
Ab sofort kann Google Sky auch auf einer eigenen Webseite gestartet werden. Der große Vorteil: Um die Browservariante zu nutzen, sind keine Downloads oder Softwareinstallationen notwendig.
Auf der Seite lassen sich Planeten und Sterne suchen. Auch Bilder des Hubble-Teleskops sind eingebunden. Bei den Bildern kann zum Beispiel zwischen Infrarot- oder Microwellendarstellung ausgewählt werden. Eine weitere Möglichkeit: Wer die historische Darstellung anklickt, bekommt alte Sternenkarten der jeweiligen Auswahl präsentiert. Außerdem sind verschiedenen Podcasts in den Dienst integriert.